Wohnen im Garten – Tipps von Holz Ziller

Mai 19, 2016 von

Wohnen im Garten – Tipps von Holz Ziller

Jetzt wohnen wir im Grünen!

Outdoor-Wohnzimmer, Oase im Grünen, Lebensraum vor der Tür – der Außenbereich kann viele Namen tragen, aber eines ist dabei klar: Terrassen und Grünflächen werden im Sommer vollwertig als Lebensraum genutzt und sollten auch so eingerichtet sein. Wie Sie im Garten Räume unterteilen können, mit Licht mehr aus Ihrem Garten rausholen, eine heiße Atmosphäre schaffen und noch mehr Tipps für Ihr grünes Zuhause.

Das grüne Wohnzimmer – eigentlich stimmt dieser Begriff nicht mehr. Mittlerweile können wir vom grünen Zuhause sprechen, denn dank der Vielfalt an Gartenmöbeln und Outdoor-Utensilien verlegen wir unser gesamtes Leben nach draußen: Wir essen, arbeiten, spielen und entspannen im Garten oder auf der Terrasse. Umso wichtiger wird es nun, den Lebensraum vor der Terrassentür ähnlich wie im Innenbereich einzuteilen, um Räume für die verschiedenen Tätigkeiten zu schaffen. Das funktioniert am natürlichsten mit grünen Hecken und Sträuchern, die, gezielt eingesetzt, abgeschiedene Orte schaffen, die Privatsphäre bieten. Kleinere Gärten lassen sich dadurch auch optisch vergrößern, der Trick dabei ist, die grünen Grenzen so zu pflanzen, dass der Garten nie vollständig einsehbar ist. Wer pflegeleichte Gehölze bevorzugt, greift übrigens am besten zum immergrünen Kirschlorbeer oder Rosenbögen als Durchgang. Wer es offener bevorzugt, kann wiederum mit anderen Mitteln seinen Außenbereich gliedern: Mit erhöhten Terrassen oder indem Sonnenschirme als Begrenzung nach oben eingesetzt werden, zum Beispiel über dem Essplatz. So wird optisch ein Raum definiert, und das „Dach“ sorgt dafür, dass es auch abends, wenn es dunkel wird, gemütlich wird.

Licht ist ein Gestaltungsmittel – auch im Außenbereich! Setzen Sie in Ihrem grünen Wohnzimmer gezielt verschiedene Lichtquellen ein, nicht nur um die Umgebung heller zu machen, sondern um Akzente zu setzen und eine ganz besondere, behagliche Atmosphäre zu schaffen (zum Beispiel eine Leuchtkette unter dem besagten Sonnenschirm am Essplatz). Indirektes Licht, also Spots, die im Boden oder in Bäumen und Sträuchern „versteckt“ sind, eignen sich besonders für außergewöhnliche Ergebnisse. Und es kommt darauf an, was angeleuchtet wird: Angestrahlte Holz oder Steinelemente wirken markant, während beleuchtetes Laub von Büschen oder Bäumen einen wunderbaren Licht-Hintergrund in Ihren Garten zaubert.

Was bestimmt zu einem nicht zu verachtenden Anteil unser tägliches Leben? Klar, das Essen und dessen Zubereitung. Der Grill – oder gar eine ganze Grillstation – gehört heutzutage schon fest zu jedem Außenbereich, sei es ein noch so kleiner Balkon. Aber es reicht nicht, dass wir mit den modernen Geräten nicht nur Fleisch grillen, sondern auch noch backen und Desserts zubereiten können: Wer den nötigen Platz hat, kann seine gesamte Küche nach draußen bringen: Es gibt Outdoor-Ausführungen mit Arbeitsfläche, Spüle, Kühlschrank und Schränken zur Aufbewahrung von Zutaten und Utensilien. Da kann die Indoor-Küche bei schönem Wetter tatsächlich mal kalt bleiben – draußen wird es dagegen richtig heiß!

„Heiß“ ist aber auch das Stichwort für unseren weiteren Tipp: offenes Feuer! Selbstverständlich hat nicht jeder den Platz für den Klassiker schlechthin, das Lagerfeuer. Aber mit modernen Feuerschalen oder Schwedenfeuer – in der Mitte eingeschnittenen, brennenden Baumstämmen – lässt sich Lagerfeuerromantik auch auf die kleinste Terrasse bringen. Bei Feuerschalen sollte auch auf das Design geachtet werden: Die meiste Zeit über stehen die Schalen ja doch ungenutzt herum und sollten auch so ein schönes Bild abgeben. Abhilfe kann man aber auch schaffen, indem man tagsüber Blumen in der Schale arrangiert oder schon mal das Holz für den Abend aufschichtet.

Warm, behaglich und natürlich: Holz ist aus vielen Gründen für die meisten weiterhin das Mittel der Wahl, wenn es um die Terrasse geht. Heute stehen Holzliebhabern zahlreiche unterschiedliche Hölzer zur Auswahl, von heimischer Douglasie bis zu exotischem Walaba-Stauseeholz. Und auch bei der Gestaltung sind die Möglichkeiten – je nach Platzangebot – groß: Wie wäre es zum Beispiel statt der üblichen Terrasse an der Hauswand mit einer leicht erhöhten Plattform an einem anderen Platz, um einen bestimmten Gartenbereich gezielt zu nutzen und dabei auch die Fläche zu strukturieren? Oder mit einer Umrundung des Gartenhäuschens, um mehr Spielfläche für die Kinder zu schaffen? Sie sehen, es reicht, wenn Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Gestaltung Ihres grünen Lebensraums!

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